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    Reisekrankheiten in Laos

    Jetlag

    Pärchen beim Fotostopp vor dem Mekong

    Starten Sie Ihre ersten Tage in Laos langsam und entspannt

    Als „Jetlag“ wird die Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus bezeichnet, welche durch den Langstreckenflug verursacht wird. Während Ihres Fluges nach Laos überqueren Sie mehrere Zeitzonen. Dadurch wir Ihre “biologische Uhr“ ein wenig durcheinander gebracht wird. Durch den Jetlag können Sie sich in den ersten Tagen Ihrer Laos Reise etwas schlapp und müde fühlen. Sobald Sie sich jedoch an die neue Zeitzone und gewöhnt haben, wird es schnell wieder besser.

    Tipps zur Überwindung des Jetlags

    Es ist ratsam im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol zu trinken und nach Ankunft die ersten zwei, drei Tage nicht zu viel von sich zu verlangen. Weiterhin ist es empfehlenswert sich so schnell wie möglich an den neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Auch wenn Sie nach der Ankunft müde sind, ist es besser sich nicht direkt hinzulegen, sondern bis zum Abend zu warten und aber dafür nicht allzu spät ins Bett zu gehen. Indem Sie einige Tage vor dem Start der Reise bereits zwei bis drei Stunden eher ins Bett gehen, können Sie Ihren Körper schon langsam an die Umstellung gewöhnen. Falls Sie über Bangkok nach Laos reisen, empfehlen wir Ihnen nach dem langen Flug eine thailändische Massage. Ziehen Sie bequeme Kleidung an, die Massage findet mit Kleidung statt.

    Hautpflege

    Reisender in der Ebene der Tonkrüge in Laos

    Denken Sie daran, sich bei Ausflügen auch vor der Sonne zu schützen

    Nehmen Sie kleine Wunden in den Tropen ernst. Desinfizieren Sie die Wunde und kleben Sie tagsüber ein Pflaster darauf. Versuchen Sie Mückenstiche nicht aufzukratzen. Waschen oder desinfizieren Sie ihre Hände nach jedem Toilettenbesuch und kauen Sie lieber nicht an den Nägeln. Tragen Sie keine grell oder sehr dunkle Kleidung und legen Sie kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave auf, um Mücken auf Abstand zu halten. Tragen Sie bevorzugt Kleidung aus Baumwolle oder Leinen, wenn Sie schnell zu Hautirritationen neigen. In diesen Materialien schwitzen Sie nicht so schnell. Insbesondere in der Trockensaison ist es möglich, einen Zeckenbiss zu. Kontrollieren Sie morgens und abends Ihren Körper, insbesondere die Kniekehlen und Leisten. Wenn Sie eine Zecke finden, betäuben Sie das Tier nicht mit Alkohol, sondern benutzen Sie lieber eine Zeckenzange (in deutschen Apotheken erhältlich) oder gehen Sie zu einem Arzt vor Ort. Wenn nach dem Besuch eines Waldgebietes unerklärte, kreisförmige Blutergüsse auftreten, sollten Sie sich an einen Arzt wenden.

    Sonnenstich

    Vermeiden Sie einen Sonnenstich, indem Sie Ihren Kopf z.B. mit einem Hut schützen und eine Sonnenbrille tragen. Achten Sie darauf, dass Sie immer ausreichend Wasser dabei haben, vor allem, wenn Sie in die Natur gehen, und nicht schnell neues Trinkwasser kaufen können. Haben Sie Verdacht auf einen Sonnenstich, dann gehen Sie in den Schatten und trinken Sie ausreichend. Indizien für einen Sonnenstich sind Schwindelgefühlen und Kopfschmerzen. Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, auch in der Regenzeit. Die Sonne ist sehr stark in Äquatornähe, auch wenn der Himmel bedeckt ist.

    Diarrhö

    Eine leckere laotische Suppe

    Gehört in jedes laotische Gericht: Chili

    Das veränderte Klima, der Rhythmus und die Nahrung können alles Ursachen für das Durcheinanderbringen des Magen-Darm-Traktes sein. Solange Sie lediglich Durchfall ohne Nebenerscheinungen haben, ist es am besten sich etwas Ruhe zu erlauben und den Wasserhaushalt mit viel Flüssigkeit aufrecht zu erhalten. Zur Unterstützung können Sie eine ORS-Lösung (Orales Rehydrations-Salz) in Wasser aufgelöst einnehmen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Urlauber wichtig. Wenn Sie unterwegs sind, können Sie auch Loperamide. Dieses Mittel legt die natürliche Bewegung der Därme lahm. Sollte die Diarrhö unverhältnismäßig lange anhalten oder Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgangmit sich ziehen, nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt auf.

    Durch Mücken übertragene Krankheiten

    Malaria in Laos

    Ein einfaches Bett mit Mückennetz

    In einfacheren Unterkünften sind Mückennetze vorhanden

    Malaria kommt das ganze Jahr über in Laos vor, insbesondere außerhalb der großen Städte. Daher ist es wirklich wichtig, risikobeschränkende Maßnahmen zu treffen und eine Malariaprophylaxe einzunehmen. Risikobeschränkende Maßnahmen sind u.a. Arme, Beine und Füße zu bedecken, ein Mückenmittel mit DEET und ein Mückennetz zu verwenden, welches Sie eventuell auch noch mit einem mückentötenden Mittel imprägnieren können. Die Art der Prophylaxe hängt von der Dauer Ihres Aufenthalts, Ihrem persönlichen medizinischen Hintergrund und dem Gebiet, in das Sie reisen möchten, ab. Eine Prophylaxe-Empfehlung ist immer persönlich. Wir raten Ihnen, sich von einem Arzt darüber aufklären zu lassen.

    In Deutschland wird normalerweise Lariam als Prophylaxe empfohlen. Das ist ein relativ starkes Mittel. Daher ist es empfehlenswert, dieses Mittel mindestens vier Wochen vor Reiseantritt einzunehmen, um sicher zu sein, dass keine Nebenerscheinungen auftreten. Weil dieses Medikament so stark ist – und wegen der Tatsache, dass in vielen Gebieten kein großes Malaria-Risiko besteht – gibt es Reisende, die völlig auf eine Prophylaxe verzichten. Diese Entscheidung sollte jeder Reisende selbst nach Rücksprache mit einer kompetenten medizinischen Instanz treffen. Als neueres Medikament hat sich Malarone herausgestellt. Infos zu den Unterschieden bekommen Sie bei den medizinischen Stellen.

    Dengue-Fieber und Japanische B-Encephalitis

    Reisende vor einem Wasserfall in Laos

    Das Ziel ist erreicht und der Wasserfall lädt zu einer Erfrischung ein

    Beides sind Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden. Sie können also dieselben Vorsorgemaßnahmen treffen wie bei Malaria. Es gibt keinen Impfschutz gegen Dengue-Fieber, aber gegen Japanische B-Encephalitis kann man sich impfen lassen. Diese Impfung wird empfohlen, wenn Sie sich länger als sechs Monate in Asien aufhalten werden.

    Zika- Virus

    Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere auf nicht unbedingt nötige Reisen in die betroffenen Gebiete verzichten.

    Bilharziose

    Beugen Sie einer Infektion vor, indem Sie nicht in stillstehenden Gewässern schwimmen. Auch im südlichen Teil des Mekong Flusses sollten Sie lieber nicht schwimmen.

    erlebe-laos hat sich bemüht, die Korrektheit der Informationen zu Reisekrankheiten in Laos zu gewährleisten. Wir empfehlen Ihnen auch selbst Kontakt mit einem Arzt oder mit einer anderen medizinischen Instanz aufzunehmen, die auf dem Gebiet der Tropenmedizin Sachkenntnis hat. So erhalten Sie den aktuellen Stand der Informationen.